Fräsen in der Zahnklinik

5-Achs-Fräseinheit führt zu akkurateren Restaurationen als 4-achsige

ZÜRICH (Biermann) – Forscher der Universität Zürich haben sich mit dem Einfluss verschiedener Fräsprozesse auf die Genauigkeit gefräster Restaurationen befasst. Das Fräsen sei ein zentraler und wichtiger Aspekt der Computer-Aided Design- und Computer-Aided Manufacturing (CAD/CAM)-Technologie, erläutern sie. Eine hohe Fräsgenauigkeit reduziere die Zeit, um das Werkstück anzupassen und liefere langlebigere Restaurationen mit besserer ästhetischer Wirkung.

Die Autoren frästen vier Gruppen von Teilkronen (jeweils n=17): Drei Gruppen in einer 4-Achs-Fräseinheit: (1) 1-stufiger Modus und Step Bur 12S (12S), (2) 1-stufiger Modus und Step Bur 12 (1Step), (3) 2-stufiger Modus und Step Bur 12 (2Step) und (4) eine Gruppe in einer 5-Achs-Fräseinheit (5axis).

Anschließend wurden die gefrästen okklusalen und inneren Oberflächen gescannt und mit einer Spezial-Software zur Differenzanalyse mit den digitalen Datensätzen der berechneten Restaurationen übereinander gelegt. Das Team um Gabriel Bosch maß die Richtigkeit jeder Restauration und jeder Gruppe und verglich die Daten per One-way ANOVA mit einem Post-hoc-Tukey-Test (α=0,05).

Die höchste Richtigkeit für die innere Oberfläche wurde in der Gruppe 5axis erreicht (Richtigkeit, 41 ±15 μm, P<0,05). Wie die Studienautoren feststellten, erreichte die 4-Achs-Fräseinheit Richtigkeit bei Settings, die von 61 μm (2Step) bis 96 μm (12S) reichten.

Bei der okklusalen Oberfläche sei die höchste Richtigkeit mit der 5axis-Gruppe erreicht worden (Richtigkeit, 42 ±10 μm). Die 4-Achs-Fräseineinheit habe Richtigkeit bei Settings von 55 μm (1Step) bis 76 μm (12S) erreicht.

Das Fazit der Experten: „Die mit der 5-Achs-Fräseinheit gefrästen Restaurationen haben eine höhere Richtigkeit als diejenigen, die mit einer 4-Achs-Fräseinheit gefräst wurden. Ein rotierendes Schneideinstrument mit einem kleineren Durchmesser resultierte in einem genaueren Fräsprozess.“ Der 2-stufige Modus sei nicht signifikant besser gewesen als der 1-stufige Modus, ergänzen sie.

Quelle: Journal of Prosthetic Dentistry 2014; 112(6):1425–1431
dx.doi.org/10.1016/j.prosdent.2014.05.012



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