Monolithisches Zirkonoxid, Glaskeramik oder Komposite

Was schont den Zahnschmelz am besten?

BANGKOK (Biermann) – In einer aktuellen In-vitro-Studie führten monolithisches Zirkonoxid und Komposit zu weniger Abnutzung am menschlichen Zahnschmelz als Glaskeramik und Zahnschmelz. Nach den Abnutzungstests hatten alle getesteten Materialien – mit Ausnahme des Komposits – die Oberflächenrauheit des Zahnschmelzes in ähnlicher Weise erhöht.

Dr. Jeerapa Sripetchdanond und Dr. Chalermpol Leevailoj von der Chulalongkorn University , Bangkok, passten 24 Test-Musterstücke – je 6 aus monolithischem Zirkonoxid, Glaskeramik, Komposit und Zahnschmelz – in zylindrische Stäbe ein. Die Zahnschmelzproben präparierten sie anhand von 24 extrahierten humanen bleibenden Molaren.

Die Zahnschmelz-Musterstücke wurden gegen jeden Antagonisten-Typ mit einem „pin-on-disk“-Tribometer unter einer konstanten Belastung von 25 N bei 20 rpm über 4800 Zyklen abgerieben. Dann maßen die Autoren die maximale Abnutzungstiefe (Dmax), die mittlere Abnutzungstiefe (Da) und die mittlere Oberflächenrauheit (Ra) der Zahnschmelz-Proben mit einem Profilometer und werteten die Daten statistisch aus. Die Abnutzung sowohl des Zahnschmelzes als auch der Antagonisten evaluierten sie quantitativ mit Rasterelektronenmikroskopie-Bildern.

Bei der Auswertung ergaben sich bei der Abnutzungstiefe (Dmax, Da) zwischen monolithischem Zirkonoxid (2,17 ±0,80, 1,83 ±0,75 μm) und Komposit (1,70 ±0,92, 1,37 ±0,81 μm) oder zwischen Glaskeramik (8,54 ±2,31, 7,32 ±2,06 μm) und Zahnschmelz (10,72 ±6,31, 8,81 ±5,16 μm) keine signifikanten Unterschiede.

Allerdings fanden die Wissenschaftler signifikante Unterschiede in der Abnutzungstiefe des Zahnschmelzes durch monolithisches Zirkonoxid und Komposit im Vergleich zu der durch Glaskeramik und Zahnschmelz (P<0,001).

Die Ra der Zahnschmelzproben habe nach Abnutzungstests mit monolithischem Zirkonoxid, Glaskeramik und Zahnschmelz signifikant zugenommen, zwischen diesen Materialien habe sich jedoch kein Unterschied gezeigt, schreiben die Autoren.

Quelle: Journal of Prosthetic Dentistry 2014; 112 (5):1141–1150; http://www.thejpd.org/article/S0022-3913(14)00249-2/abstract




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