Kronenanfertigung per CAD/CAM

3-dimensionale Computertomographie mit schlechteren Ergebnissen als Laserscanner

ESKISEHIR (Biermann) – Können Aufnahmen mit der 3-dimensionalen Computertomographie, auch Kegelstrahl-Computertomographie (CBCT) genannt, zur Herstellung von CAD/CAM-Restaurationen genutzt werden? Um diese Frage zu beantworten, führten Wissenschaftler um Dr. Emre Seker von der Eskisehir Osmangazi Universität, Eskisehir, eine In-vitro-Studie durch, bei der sie die Randpassung von CAD/CAM-Restaurationen evaluierten, die unter Verwendung von CBCT-Scans mit 3 unterschiedlichen Voxelauflösungen und Laserscanner-Bildern hergestellt worden waren.

Die Wissenschaftler erstellten eine Kronenpräparation auf einem extrahierten Prämolaren nach der Leitlinien zur Anfertigung keramischer Kronen. Den präparierten Zahn scannten sie mit einem 3-dimensionalen (3D) extraoralen Laser-Scanner (D900; 3Shape). Die CBCT-Scans erfolgten mit dem
i-CAT Cone Beam 3D Imaging System bei 3 unterschiedlichen Voxelauflösungen: 0,125 mm, 0,20 mm, und 0,30 mm.

Die 3-D-Bilder, die sie mit dem Laser-Scanner erhielten, und die CBCT-Scans schickten die Wissenschaftler an die CAD-Software und vervollständigten das Kronendesign. Anschließend wurde die Information an die CAM-Software gesandt, um die Kronen aus Polymethylmethacrylat (PMMA) Blöcken zu fräsen (9 von dem Laserscanner und 27 von 3 unterschiedlichen CBCT-Scans).

Insgesamt 144 Bilder (4 Gruppen, 9 Kronen pro Gruppe, 4 Seiten pro Krone) maßen Seker und Kollegen auf die vertikale marginale Diskrepanz und einem stereoskopischen Zoom-Mikroskop aus. Zur Datenanalyse setzten sie ANOVA ein und nahmen – ausgehend von der Annahmen der Homogenität von Varianz – den Post-hoc-Test nach Tukey für Mehrfachvergleiche vor (?=0,05).

Wie die Ergebnisse zeigen, waren die Werte für die Randspalten der Kronen, die mit einem extraoralen Laserscanner erstellt wurden, signifikant niedriger als die der Kronen, die mit 0,3-, 0,2-, und 0,125-Voxel CBCT-Bildern hergestellt worden waren (P<0,001). Zudem erwies sich die Randspalte als größer, wenn 0,3- und 0,2-Voxel CBCT-Bilder eingesetzt worden waren, als beim Einsatz von 0,125-Voxel-Bildern (P<0,001).

Das Fazit der Autoren: „Die mit den Laserscanner-Bildern hergestellten Kronen hatten niedrigere und klinisch akzeptable Randspalten, verglichen mit den Randspalten der Kronen, die mit den CBCT-Bildern bei 3 unterschiedlichen Voxeln hergestellt worden waren. Von allen CBCT-Scans führten lediglich die Bilder mit 0,125 Voxel zu Kronen mit klinisch akzeptabler marginaler Diskrepanz.“

Quelle: Journal of Prosthetic Dentistry, online erschienen am 28.10.2015; dx.doi.org/10.1016/j.prosdent.2015.08.006



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