Mit neuen Technologien produzierte Metall-Keramik-Restaurationen

Marginale, axiale und okklusale Diskrepanzen in vitro evaluiert

DENIZLI (Biermann) – Wenn Metall-Keramik-Restaurationen lange halten und gut passen sollen, kommt es auf die marginalen und axialen Diskrepanzen an. Doch wie sieht es in dieser Hinsicht bei den Restaurationen aus, die mit Weichmetallfräsern oder Lasersintern produziert wurden? Da darüber noch wenig bekannt ist, untersuchte ein Forscherteam um Dr. Hasan Kocaagaoglu von der Pamukkale Universität im türkischen Denizli diese Fragestellung in einer In-vitro-Studie.

Die Wissenschaftler verglichen die marginalen, axialen und okklusalen Diskrepanzen von Einzelzahnrestaurationen, die mit neuen Fertigungstechniken produziert worden waren, mit jenen einer konventionell hergestellten Einzelzahnrestauration.

Zunächst wurde ein künstlicher Zahn erstellt, Abdrücke gemacht und 40 Gussformen erstellt. Diese wurden für eine von 4 Gruppen randomisiert (n=10). Anschließend wurden Primärkronen mit Kobalt-Chrom(Co-Cr)-Guss (C), Hartmetallfräser (HM), Lasersinterung (LS) und Weichmetall-Fräser (SM) hergestellt.

Die marginalen, axialen und okklusalen Diskrepanzen dieser Primärkronen wurden vor und nach Applikation der Verblendkeramik mit der Replika-Technik gemessen. Die Daten analysierten die Wissenschaftler mit 2-Wege-ANOVAs mit wiederholten Messungen und Bonferroni Post-Hoc-Tests (a=0,05).

Kocaagaoglu und seine Kollegen stellten signifikante Unterschiede bei der Zunahme der marginalen Diskrepanz nach Applikation der Verblendkeramik in der LS-Gruppe fest (P=0,016). In den anderen Gruppen zeigten sich jedoch keine signifikanten Unterschiede bei der marginalen Diskrepanz, weder vor noch nach Applikation der Verblendkeramik (P>0,05).

Im Hinblick auf die marginalen und okklusalen Diskrepanzen ergaben sich zwischen den Produktionstechniken signifikante Unterschiede (P<0,001 respektive P<0,05), nicht jedoch bei den axialen Diskrepanzen.

„Diese In-vitro-Studie zeigte, dass Metall-Keramik-Restaurationen, die mit Hartmetall-Fräsern und neu eingeführten Weichmetall-Techniken produziert wurden, bessere marginale Adaptionen aufwiesen als diejenigen, die mit der LS- oder C-Technik erstellt wurden“, bilanzierten die Autoren.

Quelle: The Journal of Prosthetic Dentistry, online erschienen am 26.04.2016.
Den Originalbericht finden Sie hier.



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