Vollkronen aus Gold

Gefräste und handgefertigte Modelle besser als gedruckte

FORT GORDON (Biermann) – Eine In-Vitro-Studie hat die Randpassung von Vollkronen aus Gold verglichen, die anhand von gedruckten, gefrästen und per Hand in Wachs modellierten Modellen erstellt wurden.

30 Kronen-Modelle wurden nach jeweils 3 verschiedenen Methoden erzeugt: gedruckt mit dem ProJet DP 3000, gefräst per LAVA CNC 500 oder von Hand in Wachs modelliert. Diese wurden eingesetzt und zu Vollkronen gegossen.

Die Wissenschaftler um Dr. Sergio Munoz, U.S. Army Dental Activity, Fort Gordon, untersuchten die Randpassung jeder Krone zur entsprechenden Epoxid-Modellform in jeweils 10 Positionen unter 50-facher lichtmikroskopischer Vergrößerung, um die mittlere und maximale marginale Diskrepanz zu bestimmen.

Die Auswertung zeigte, dass sich die gefrästen und von Hand in Wachs gefertigten Modelle statistisch nicht voneinander unterschieden (P>0,05), während die gedruckten Modelle zu signifikant höheren mittleren und maximalen Randspalten führten als gefräste Modelle und handgefertigte Wachsmodelle (P<0,05).

„In Bezug auf die marginale Diskrepanz unterschieden sich die per LAVA CNC 500 gefrästen und die handgefertigten Wachsmodell nicht signifikant voneinander“, schlussfolgern die Autoren. „Die mit dem ProJet DP 3000 gedruckten Modelle unterschieden sich signifikant von den mit LAVA CNC 500 gefrästen und den handgefertigten Wachsmodellen, bei einem insgesamt schlechteren Ergebnis.“ Die Fertigung von Vollkronen aus Gold anhand gedruckter Modelle habe zu einer signifikant höheren Zahl von Kronen mit inakzeptabler marginaler Diskrepanz (>120 µm) geführt.

Quelle: The Journal of Prosthetic Dentistry, online erschienen am 17.11.2016.
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