CAD-CAM-Molarenkronen aus monolithischer Keramik oder verblendetem Zirkondioxid

Frakturresistenz nach Alterung im Kausimulator

ANKARA (Biermann) – Die Nachfrage nach Keramikrestaurationen steigt seit Jahren. Heute stehen verschiedene maschinell bearbeitbare Materialien zur Verfügung, die für CAD- und CAD-Systeme eingesetzt werden können. Doch noch gibt es nicht allzu viele Studien, die Auskunft über ihre mechanische Leistungsfähigkeit und Grenzen geben.

Daher untersuchte ein Team um Dr. Merve Bankoğlu Güngör von der Gazi-Universität in Ankara die Frakturresistenz von CAD-CAM Molarenkronen aus monolithischer Keramik oder verblendetem Zirkondioxid nach thermomechanischer Alterung.

Die Autoren präparierten einen ersten mandibulären Molaren und bildeten 12 unterschiedliche experimentelle Gruppen (n=10). Um die Musterstücke altern zu lassen, wurden sie 12×105 mechanischen Zyklen und 5000 thermischen Zyklen unterzogen.

Güngör und ihre Kollegen fanden signifikante Unterschiede bei der Frakturresistenz der Gruppen. So frakturierten die Restaurationen in der Dual-Network-Keramikkronen-Gruppe während der thermomechanischen Alterung komplett.

In allen Gruppen sahen die Autoren den höchsten Wert für Kronen aus monolithischem Zirkondioxid, gefolgt von Kronen aus monolithischem Lithiumdisilikat (P<0,05). Beide monolithischen Kronen aus Lithiumdisilikat-Derivaten und die mit Lithiumdisilikat verblendeten Zirkondioxid-Kronen zeigten untereinander keine Unterschiede (P>0,05).

Wie die Autoren zudem berichten, reichte der Weibull-Modul (m; ein Maß für die Festigkeitsstreuung) von 4,22-8,58. Herkömmlich verblendetes und überpresstes Zirkondioxid wies unter den getesteten Gruppen die niedrigsten Weibull-Modul-Werte auf, was eine größere Variation der Daten zeigt.

Das Fazit der Studienautoren: Die höchste Frakturresistenz hatten Yttrium-stabilisierte Zirkondioxidkronen, gefolgt von Lithiumdisilikat-Derivaten. Die verblendeten Zirkondioxid-Restaurationen hätten generell eine geringere Resistenz gezeigt als diese Keramiken, heißt es im „Journal of Prosthetic Dentistry“. Die Dual-Network-Keramikkronen seien während der thermomechanischen Alterung frakturiert.

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Quelle: The Journal of Prosthetic Dentistry, 20.06.2017



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