Konventionell und digital angefertigte intrakoronale Restaurationen

Dimensionsgenauigkeit verglichen

TEHERAN (Biermann) – Eine aktuelle Studie aus dem Iran widmet sich der Effektivität digitaler Techniken zur Anfertigung intrakoronaler Restaurationen. Das Ziel der In-vitro-Studie bestand darin, die Dimensionsgenauigkeit intrakoronaler Restaurationen, die mit digitalen und herkömmlichen Techniken erstellt worden waren, zu vergleichen.

Zu diesem Zweck erhielt ein robuster mandibulärer Molar eine übliche Onlay-Präparation, wobei die Onlays mit einer von drei Fertigungstechniken erstellt wurden: In der Gruppe CC erstellten die Wissenschaftler um Dr. Reza Eftekhar Ashtiani von der Shahid Beheshti University of Medical Science in Teheran die Onlays nach konventioneller Abformung und der üblichen Erstellung eines Harzmodells. In Gruppe CP wurden die Onlays hingegen nach konventioneller Abformung und 3-dimensionalem Druck des Modells erstellt, während die Onlays in der Gruppe IP nach intraoralem Scanning und 3-D-Druck des Harzmodells gefertigt wurden.

Die Autoren evaluierten pro Gruppe zehn Exemplare (N=30). Wie Ashtiani und seine Kollegen schildern, wurden die Glaskeramikrestaurationen mittels Presstechnik gefertigt. Mit der Replika-Technik beurteilten sie die Randpassung, wobei jede Replika an acht Punkten beurteilt wurde. Die marginale Diskrepanz wurde zwischen den drei Gruppen per One-Way-ANOVA verglichen. Für den paarweisen Vergleich der Gruppen kam der Tukey-HSD-Test zur Anwendung (?=0,05).

Das Team um Ashtiani konnte am gingivalen Rand keine signifikanten Unterschiede bei der marginalen Diskrepanz zwischen den drei Gruppen feststellen (P=0,342), wohl aber in den pulpalen (P=0,025) und lingualen (P=0,031) Bereichen. Beim Vergleich der absoluten Diskrepanz zwischen den drei Gruppen stellten die Autoren fest, dass sich nur die Gruppen CC und CP signifikant voneinander unterschieden (P=0,020).

Aus ihren Ergebnissen ziehen sie die Schlussfolgerungen, dass die konventionelle Methode zu einer höheren Genauigkeit führte als die Methode mit 3-D-Druck und dass sich zwischen den Methoden, die den 3-D-Drucker nutzten (CP und IP) keine Unterschiede finden ließen.

Quelle: The Journal of Prosthetic Dentistry, online erschienen am 02.06.2017

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