Randpassung von CAD-CAM-Kronenkappen aus Zirkoniumdioxid

3D-Messmethode führt zu besserer Randpassung als 2D-Methode

LILLE (Biermann) – In einer aktuellen In-vitro-Studie haben Wissenschaftler um Dr. Philippe Boitelle von der Universität im französischen Lille die Randpassung von Kronenkappen aus Zirkoniumdioxid mittels zwei verschiedener Messmethoden verglichen: eine dreifache optische Scan-Methode und eine Methode mit Silikonabdruck.

Zu diesem Zweck untersuchten sie 60 Kronenkappen aus Zirkondioxid, die mit Computer-Aided Design (CAD)- und Computer-Aided-Manufacture (CAM)-Systemen produziert worden waren, auf ihre Randpassung hin.

Für die Abdruck-Methode wurde die Dicke der Schicht aus dünn fließendem Silikon der Diskrepanz lichtmikroskopisch und mit Bildanalyse-Software beurteilt. Die optische Dreifach-Scan-Methode führten die Wissenschaftler durch, um eine digitale 3-dimensionale Karte der Randpassung zu erstellen und die Messwerte der Randpassung zu analysieren.

Bei beiden Methoden testeten die Wissenschaftler die Zuverlässigkeit der Messung. Mit einer anschließenden nicht parametrischen Analyse verglichen sie die Werte der Randpassung, wie sie mit den beiden Evaluationsmethoden gemessen worden waren (α=0,05).

Die Intraklassen-Korrelationskoeffizienten und die Koeffizienten für die Wiederholgenauigkeit zeigten eine gute Wiederholpräzision beider Evaluationsmethoden. Wie Boitelle und seine Kollegen berichten, produzierte in der gesamten untersuchten Gruppe die Methode mit Dreifach-Scan einen passgenaueren Randschluss als die Abdruckmethode (P<0,001).

„Obgleich beide Methoden eine gute Wiederholgenauigkeit zeigten, war die Dreifach-Scan-Methode zuverlässiger“, so das Fazit der Autoren.

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Quelle: The Journal of Prosthetic Dentistry, 28.04.2017



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