Effekt der Schichtdicke monolithischen Zirkoniumdioxids auf die finale Farbe

Minimale Stärke sollte 0,9 mm betragen

TEHERAN (Biermann) – Wie wirkt sich die Schichtdicke monolithischen Zirkoniumdioxids (kurz Zirkonoxid) auf die finale Farbe aus? Dieser Frage sind Wissenschaftler aus dem Iran in einer aktuellen Studie nachgegangen. Mit monolithischem Zirkonoxid eine exzellente Ästhetik zu erreichen, sei eine Herausforderung, schreibt das Team um Dr. Farhad Tabatabaian von der Shahid Beheshti University of Medical Sciences in Teheran zum Hintergrund.

Die In-vitro-Studie sollte zum einen den Effekt der Dicke auf die finale Farbe klären und zum anderen die minimale Dicke bestimmen, die nötig ist, um eine akzeptable finale Farbe zu erreichen.

Die Wissenschaftler erstellten 60 Prüfscheiben aus monolithischem Zirkonoxid zweier Marken. Die Scheiben hatten einen Durchmesser von 10 mm und 3 verschiedene Dicken: 0,7 mm, 0,9 mm und 1,1 mm. Die Prüfscheiben teilten sie dann in 6 Gruppen à zehn Scheiben ein, basierend auf Schichtdicke und Handelsmarke. Alle Prüfscheiben seien mit einer A2-Färbeflüssigkeit eingefärbt worden, erläutern die Forscher.

Die Prüfscheiben wurden anschließend auf einem Substrat mit A4-Schattierung platziert und ihre CIELab-Werte mit einem Spektrophotometer gemessen. Tabatabaian und Kollegen berechneten die ΔE-Werte, um die Farbunterschiede zwischen den Prüfscheiben und dem Muster A2 auf der Farbskala VITA classical zu bestimmen.

Die ΔE verglichen sie mittels eines Schwellenwertes für die Akzeptabilität (ΔE=3,3). Bei der Datenanalyse kamen die zweifache ANOVA, der Bonferroni-Test und der 1-Stichproben-t-Test zum Einsatz (α=0,05).

Wie den Ergebnissen zu entnehmen ist, reichten die mittleren ΔE-Werte von 2,4 bis 4,1. Dabei wirkte sich die Dicke des Zirkonoxids auf den ΔE-Wert aus (P<0,001), die Handelsmarke jedoch nicht (P=0,059). Die mittleren ΔE-Werte bei einer Dicke des Zirkonoxids von 0,7 mm lagen bei beiden Marken über dem Schwellenwert (P<0,05).

„Die Dicke der monolithischen Zirkonkeramik beeinflusste ihre finale Farbe“, bilanzieren die Studienautoren. Die minimale Dicke sollte 0,9 mm betragen, um die akzeptable finale Farbe zu erreichen.

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Quelle: The Journal of Prosthetic Dentistry, 21.02.2018



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